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Dry Hire oder Full-Service: Welche Technikmiete passt zu deinem Event?

3. November 2026

Hallenbühne mit Traversen, Line-Array und Lichtshow

Du planst ein Event und brauchst Technik. Dann stellt sich früh eine Frage: Mietest du nur das Material und baust selbst auf, oder gibst du Planung, Aufbau und Betreuung komplett ab? In der Branche heißt das eine Dry Hire, das andere Full-Service. Beides hat seine Berechtigung. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, worin sich die Varianten unterscheiden, wann welche passt und welche Fragen du dir vorher stellen solltest.

Was bedeutet Dry Hire?

Bei einer Dry Hire mietest du die Technik „trocken“, also ohne Personal. Du holst Lautsprecher, Mischpult, Scheinwerfer oder Stative ab, baust sie selbst auf, betreibst sie während der Veranstaltung und bringst sie danach zurück. Bei uns läuft das über den Mietshop mit über 6.500 Mietartikeln. Du siehst dort, was zu deinem Wunschtermin verfügbar ist, und kannst direkt anfragen.

Dry Hire ist typisch für Bands und DJs mit eigener Erfahrung, für Vereine mit technikaffinen Mitgliedern, für Schulen und Gemeinden mit eigenem Technikteam sowie für Dienstleister, die nur einzelne Geräte ergänzen wollen.

Was bedeutet Full-Service?

Beim Full-Service übernehmen wir die Technik von der Planung bis zum Abbau. Dazu gehören in der Regel:

  • Besichtigung oder Abstimmung mit der Location und ein Technikkonzept passend zu Raum, Gästezahl und Programm
  • Auswahl und Zusammenstellung von Ton, Licht, Video und Bühne
  • Transport, Aufbau, Verkabelung und Stromverteilung
  • Technikerinnen und Techniker, die während der Veranstaltung mischen, Licht fahren und Präsentationen zuspielen
  • Abbau und Rücktransport, oft noch in derselben Nacht

Du hast damit einen Ansprechpartner für alles, was mit Technik zu tun hat, und kannst dich um Gäste, Programm und Ablauf kümmern.

Die Unterschiede im Überblick

  • Kosten: Dry Hire ist auf den ersten Blick günstiger, weil Personal, Transport und Planung wegfallen. Rechne aber deine eigene Zeit, Fahrzeuge und Helfer ehrlich mit ein.
  • Know-how: Bei Dry Hire brauchst du selbst jemanden, der die Technik sicher aufbauen und bedienen kann. Beim Full-Service bringen wir dieses Wissen mit.
  • Verantwortung: Wer aufbaut und betreibt, ist auch für den sicheren Betrieb verantwortlich. Bei Dry Hire liegt das bei dir.
  • Flexibilität: Bei Dry Hire bestimmst du Zeitpunkt und Aufbau selbst. Beim Full-Service wird das gemeinsam geplant und abgestimmt.
  • Risiko bei Störungen: Fällt mitten in der Veranstaltung etwas aus, steht beim Full-Service jemand daneben, der eingreifen kann. Bei Dry Hire musst du das selbst lösen.

Wann passt Dry Hire?

Dry Hire ist eine gute Wahl, wenn die Technik überschaubar bleibt und jemand im Team Erfahrung hat. Typische Beispiele: eine Sprachanlage für die Vereinsversammlung, zwei Aktivboxen und ein kleines Mischpult für die Geburtstagsfeier, ein paar LED-Scheinwerfer für die Partydeko oder ein Funkmikrofon als Ergänzung zur vorhandenen Anlage. Auch wer regelmäßig Veranstaltungen macht und eigene Technik hat, mietet oft gezielt Einzelteile dazu.

Unser Tipp: Lass dir bei der Abholung zeigen, wie die Geräte verbunden werden, und probiere den Aufbau vor dem Veranstaltungstag einmal aus. Prüf außerdem, ob die Stromanschlüsse vor Ort ausreichen. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber Strom auf Events.

Bankett in einem rot ausgeleuchteten Saal mit Projektion
Saal mit Licht und Projektion: Je mehr Gewerke zusammenspielen, desto eher lohnt sich Full-Service.

Wann ist Full-Service die bessere Wahl?

Full-Service lohnt sich, sobald mehrere Gewerke zusammenkommen oder der Ablauf keine Pannen verträgt. Das gilt zum Beispiel für:

  • Firmenfeiern, Galas und Preisverleihungen mit Reden, Musik, Präsentationen und Licht
  • Veranstaltungen mit Bühne, Traversen oder hängender Technik, bei denen Statik und Rigging eine Rolle spielen
  • Größere Veranstaltungen, bei denen nach Versammlungsstättenverordnung eine verantwortliche Person für Veranstaltungstechnik vor Ort sein muss
  • Open-Air-Events mit Wetterschutz, Aggregat oder Zelt
  • Events, bei denen du selbst als Gastgeber gefragt bist und keine Zeit für Technik hast

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Projekte wie der Spatenstich der Knappschaft Kliniken in Bochum, bei dem wir vom Zelt bis zum Mikrofon alles aus einer Hand umgesetzt haben. Welche Pflichten bei größeren Veranstaltungen im Einzelfall gelten, klärst du am besten mit der Location, der zuständigen Behörde oder einer Sicherheitsfachplanung.

Der Mittelweg: Dry Hire mit Unterstützung

Zwischen beiden Varianten gibt es viele Abstufungen. Du kannst die Technik mieten und dir nur Lieferung und Aufbau dazubuchen. Oder du baust selbst auf und holst dir für den Abend eine Technikerin oder einen Techniker, der das Mischpult übernimmt. Sprich uns einfach an, was du selbst leisten kannst und wo du Hilfe brauchst. Daraus stellen wir ein passendes Paket zusammen.

Checkliste für deine Entscheidung

  • Wie viele Gäste erwartest du, und wie groß ist der Raum oder die Fläche?
  • Brauchst du nur Ton, oder auch Licht, Video und Bühne?
  • Hat jemand im Team Erfahrung mit Aufbau und Bedienung?
  • Hast du ein passendes Fahrzeug und Helfer für Transport und Aufbau?
  • Wer kümmert sich während der Veranstaltung um die Technik, wenn du selbst Gastgeber bist?
  • Gibt es Vorgaben der Location oder Behörde zu Personal, Strom oder Aufbauten?

Beantwortest du mehrere dieser Fragen mit „unsicher“, ist Full-Service oder zumindest eine Unterstützung vor Ort meist die entspanntere Lösung.

Häufige Fragen zu Dry Hire und Full-Service

Ist Dry Hire immer günstiger?

Beim reinen Mietpreis ja. Sobald du Transporter, Helfer, deine eigene Arbeitszeit und das Risiko von Fehlern einrechnest, schrumpft der Unterschied oft deutlich. Bei größeren Aufbauten kann Full-Service unterm Strich die wirtschaftlichere Lösung sein.

Wer haftet bei Schäden an Mietgeräten?

Bei Dry Hire bist du als Mieter für die Geräte während der Mietzeit verantwortlich. Die Einzelheiten regeln die Mietbedingungen. Prüf vorher, ob deine Versicherung Mietgeräte abdeckt. Beim Full-Service betreuen wir die Technik selbst.

Kann ich auch nur einzelne Geräte zu meiner eigenen Anlage mieten?

Ja. Viele unserer Kundinnen und Kunden ergänzen ihre eigene Technik gezielt, etwa um zusätzliche Funkmikrofone, Lautsprecher oder Scheinwerfer. Sag uns, was du schon hast, dann prüfen wir, ob alles zusammenpasst.

Wie früh sollte ich anfragen?

Je früher, desto besser, besonders in der Hochsaison im Sommer und vor Weihnachten. Für Full-Service mit Planung und Besichtigung solltest du mehr Vorlauf einplanen als für eine einfache Dry Hire.

Wir beraten dich, welche Variante passt

Unter dem Dach der Eventall Group findest du beides: Dry Hire über eventall und Full-Service über unsere Eventagentur eventall live. Seit 2016 setzen wir Veranstaltungen im Ruhrgebiet und in ganz NRW um, mit über 20 Profis, einem Meister für Veranstaltungstechnik und 850 m² Lager in Mülheim an der Ruhr. Schick uns die Eckdaten deines Events über das Kontaktformular oder ruf uns an unter 0208 780 16 270.

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